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Einladung zur Eröffnung der Ausstellung
am Donnerstag, dem 3. Dezember 2009 - 18 Uhr im Haus Nazareth.
Einführende Worte: Friedrich - Wilhelm Meine, Nazareth Brunhild Hilf,
Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld - Welikij Nowgorod e.V.
Musikalische Begleitung: Rebecca Hilf (Violine) und Beate Gröll (Querflöte)
Nach einer Ausstellung der Bilder Dmitrij S.Kondratjews im Zentrum für
interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld im Winter 1993/94 folgten
Ausstellungen außer in Russland auch in Finnland, Polen, Schweden und den
USA.
Die Verfügung in seinem Testament, Bielefeld Bilder zu schenken, um damit
einer sozialen Einrichtung zu helfen, ist sein Dank an die Partnerstadt.
“Das ganze Leben lang arbeite ich wie ein Pferd und
wie ein Pferd beiße ich dabei auf die Kandare. Wenn ich male, mich dabei
anstrenge, schneidet sie mir in die Lippen - wie einem Pferd. Soll ich mich
davon losmachen? Nein, sie hilft mir, die Menschen zu verstehen, ihre Wahrheit
zu malen - die Last darzustellen, die jeder von ihnen mit sich schleppt. Dieser
Widerstand bestimmt meine Arbeit.
Es gab Zeiten, in denen die Menschen so angetrieben
wurden wie die Pferde: sie lockt man mit einem Fuder Heu, und sie traben
hinterher, achten nicht auf Buckel und Baumstümpfe, verletzten sich die Füße,
aber traben weiter.
Das ist vorbei: die Zeit ist anders und anders sind
auch die Menschen. Der Schrecken ist gewichen. und man erwacht, weckt die Erde,
weckt sie zu neuem, unersättlichem Leben,”
(Nach Dmitrij Kondratjew
1991).
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